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Eine gemeinsame Initiative des Landes Salzburg mit der Salzburger Ärztekammer, den Salzburger Landeskliniken, dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum, der Industriellenvereinigung Salzburg und der WKS Fachgruppe Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmungen/Landesgremium Energiehandel.

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Ernaehrungsklischees rund um die Maenner

Ernaehrungsklischees rund um die Maenner

Die Top Ernaehrungsklischees rund um die Maenner

Beim Gedanken an ein saftiges Steak und ein kühles Bierchen läuft vielen Männern das Wasser im Mund zusammen. In der Tat gelten Männer in Bezug auf ihre Essgewohnheiten immer noch als Muffel – Hauptsache: schnell, deftig und vor allem gut muss es sein. Der farbige Akzent am Teller wird meist von den Frauen „untergejubelt“ und rein aus Liebe von den Männern auch gegessen. Doch stimmt das tatsächlich? Wir versuchen einige der häufigsten Ernährungsklischees rund um die Helden genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

„Männer sind Fleischfresser“

Männer konsumieren nachweislich deutlich mehr und auch öfter Fleisch als Frauen. Der größere Fleischhunger könnte im weitesten Sinne darauf zurückzuführen sein, dass der kalorische Grundumsatz der Männer höher ist als jener der Frauen und durch mehr Muskelmasse auch mehr Kalorien verbrannt werden. Fleisch stellt dabei aufgrund der hohen Eiweißdichte einen perfekten Energielieferanten dar. Auch evolutionsbiologische Aspekte könnten eine bedeutende Rolle spielen. Um an Fleisch zu kommen musste man vor 10 000 Jahren noch jagen – gejagt wurde immer von Männern. Fleisch wurde somit damals bereits mit Stärke und Kraft verbunden. Und bis heute ist Fleisch als Symbol der Männlichkeit in den Köpfen verankert. Dennoch essen die Helden im Alltag doppelt so viel Fleisch wie sie eigentlich sollten – rund 1092 Gramm Fleisch und Wurstwaren verschlingt der Durchschnittsmann in der Woche. Rotes Fleisch und diverse Wurstwaren sind besonders beliebt. Auch die Devise „Mir schmeckt’s halt einfach“ ist problematisch, denn ein zu großer Verzehr von Fleisch kann unter anderem das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöhen.

 

„Männer sind Milchbubis“

„Milch macht stark“ – wurde bereits in der Kindheit in unseren Köpfen verankert. Besonders unter den Helden ist der weiße Starkmacher beliebt. Denn Männer trinken nachweislich etwas mehr Milch als Frauen. Frauen hingegen nehmen mehr Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch oder Molke zu sich. Milch besitzt wichtige Inhaltsstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Spurenelemente. Besonders das enthaltene Fett hat eine hohe Qualität und kann vom Körper gut in Energie umgewandelt werden. Bei heavy Usern von Milch gilt dennoch etwas Vorsicht: Einer Studie des Max-Rubner- Instituts zufolge erhöht ein Milchkonsum von mehr als 1,25 Liter pro Tag über einen längeren Zeitraum hinweg das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. Somit gilt auch hier: „Genießen JA – aber alles mit Maß“.

 

„Männer sind Eiweißtieger“

Popeye ließ seine Muskeln noch mit Dosenspinat wachsen. Männer die keine Cartoonfiguren sind trinken Proteinshakes. Neben Eiweißshakes genießen die Muskelhelden viel Reis, Eier, Hühnchen, Pute oder Magerquark – Hauptsache genügend Eiweiß. Das Thema rund um Eiweiß und Muskeln wird in der Gesellschaft zunehmend diskutiert. Die International Society of Sports Nutrition empfiehlt bei Muskelaufbau täglich zwischen 1,6 und 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Die Aufnahme von mehr Eiweiß bringt nicht automatisch mehr Muskelmasse, sondern könnte langfristig zu einer Übersäuerung des Körpers führen.

 

„Männer lieben Bier“

Ja klar es gibt auch Frauen, die gerne Bier trinken ;-). Dennoch ist es nachweislich bestätigt, dass Männer eine größere Schwäche für das Braugetränk haben als Frauen. Der  Durchschnittsmann soll mehr als sechsmal so viel Bier wie die Frauen trinken. Warum das so ist? Vielleicht ist es das verführerische Zisch-Geräusch beim Öffnen einer Bierflasche oder der etwas bittere Geschmack? Es könnte aber auch damit zusammenhängen, dass das Bier seit jeher traditionell zu Männerrunden dazugehört und auch die Bier-Werbung immer stärker Männer anspricht. Fundierte Erklärungen dafür gibt es bis dato jedoch nicht. Dass ein zu hoher Bierkonsum nicht nur den Bauch wachsen lässt, sondern sich wie jedes alkoholische Getränk auch auf die Gesundheit auswirken kann ist eigentlich selbstredend. Auch hier gilt: „Die Menge macht das Gift“.