Eine gemeinsame Initiative des Landes Salzburg mit der Salzburger Ärztekammer.

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Auf zum Gipfel! Warum wir alle mehr wandern sollten.

Auf zum Gipfel! Warum wir alle mehr wandern sollten.

Wandern tut der Seele gut! Zu dieser Erkenntnis sind wahrscheinlich die meisten von uns schon mal gekommen. Und auch die Wissenschaft konnte nachweisen, wie positiv sich regelmäßige Bergtouren auf unsere Gesundheit auswirken! So zeigte beispielsweise eine groß angelegte Studie des Österreichischen Alpenvereins, dass die positiven Effekte des Bergsports auf Psyche und Körper einzigartig und unglaublich vielseitig sind. Bereits eine einzige Wanderung von etwa drei Stunden fördert nachweislich das psychische und physische Wohlbefinden: Der Cortisol Spiegel sinkt, der Stress lässt nach und wir fühlen uns einfach wohl in unserer Haut. Aber warum ist das so?

 

Sechs gute Gründe, warum wir alle mehr wandern sollten:

 

1. Wandern stärkt das Herz-Kreislaufsystem

Wandern trainiert die Ausdauer und damit unser Herz-Kreislaufsystem. Der Puls steigt, der Stoffwechsel kommt in Bewegung und der gesamte Organismus wird ordentlich mit Sauerstoff versorgt. Das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes sinkt und sogar zu hohen Blutfett- oder Cholesterinwerten können regelmäßige Wandereinheiten den Kampf ansagen!

 

2. Wandern befreit die Lungen

Lungen, die sonst tagelang staubige Büroluft und Abgase vertragen müssen, genießen beim Wandern eine reinigende und erfrischende Durchlüftungs-Kur! Bei der Bewegung an der frischen Luft atmen wir tiefer als sonst und in den Bergen ist die Luft besonders gut. Wer also viel wandert, stärkt seine Lungen und versorgt sie mit Sauerstoff in Premium-Qualität.

 

3. Wandern trainiert unser Immunsystem

Stimmt schon – Sport generell trainiert unser Immunsystem. Denn das Adrenalin, was bei sportlicher Betätigung ausgeschüttet wird, bewegt unsere Abwehrzellen dazu, sich schneller zu vermehren und aktiver zu werden. Ist die Trainingseinheit zu intensiv, kann der positive Effekt jedoch auch ins Gegenteil umschlagen, denn eine akute Überlastung des Körpers erzeugt Stress und Unwohlsein. Die kontinuierliche und individuelle Geschwindigkeit beim Wandern fördert jedoch eine gleichmäßige Belastung und die optimale Trainingsintensität, die unser Immunsystem auf Touren bringt.

 

4. Wandern ist gut für Knochen und Gelenke

Egal, wie steil der Weg ist: Das Wandern über Stock und Stein trainiert Koordination und Gleichgewicht und kräftigt dabei den gesamten Bewegungsapparat. Die Fuß- und Beinmuskulatur wird mit abwechslungsreichen Impulsen optimal gefordert und die gestärkte Muskulatur der unteren Extremitäten entlastet die Gelenke.

 

5. Wandern hilft gegen Übergewicht

Wandern ist ein echter Fatburner! Um die 350 Kcal pro Stunde verbrennt man bei einer leichten Wanderung – bei steilen Wanderungen im Gebirge sogar bis zu 555 Kcal. Die gute Bergluft zügelt außerdem den Appetit und macht Lust auf leichte Speisen, die den Wasserhaushalt wieder regulieren. Und da beim Wandern ordentlich Muskeln aufgebaut werden, profitiert man auch noch nach der Wanderung von einem gesteigerten Grundumsatz!

 

6. Wandern macht den Kopf frei

Spätestens, wenn man Gipfel erreicht hat und auf ein weitläufiges Bergpanorama schaut, hat man den Stress des Alltags garantiert vergessen. Aber auch während der Wanderung, wenn man behutsam einen Schritt vor den anderen setzt und einen geradezu meditativen Zustand erreicht, rücken die Sorgen des Alltags in immer weitere Ferne. Außerdem ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass die Natur beruhigend auf unser vegetatives Nervensystem wirkt! Weiteres Plus: Beim Wandern werden Erfolge sichtbar – statt einer abstrakten Zahl auf dem Ergometer sieht man ganz real, dass man einige Höhenmeter zurückgelegt und das Tal unter sich gelassen hat. Das sorgt für zusätzliche Glücksmomente.

 

Wandersmann

 

Wandern in Österreich

Österreich ist Wanderparadies Nummer 1. Sowohl die Einheimischen, aber auch die vielen Touristen, die hier jährlich ihren Jahresurlaub verbringen, schätzen vor allem das gut ausgebaute Wanderwegenetz, die vielen Schutzhütten und Klettersteige mitten in der Natur. Aber – wer kümmert sich eigentlich um die Wander-Infrastruktur in schwindelerregenden Höhen?

 

Die Anwälte der Alpen

Der Alpenverein ist mit über 601.000 Mitgliedern der größte alpine Verein und die größte Jugendorganisation Österreichs. Rund 25.000 ehrenamtlich Tätige engagieren sich hier, um die 231 Hütten, 26.000 km Wanderwege und über 200 Kletteranlagen. Der Verein versteht sich als „Anwalt der Alpen“ und sorgt dafür, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Natur zu erhalten und auch in Zukunft allgemein zugänglich zu machen. Mit einer Mitgliedschaft beim Alpenverein Österreichs profitiert man von vielen Vorteilen, wie beispielsweise einer Bergekosten- und Rückholversicherung, Ermäßigungen auf Hütten und einem vielfältigen Ausbildungsangebot. Mehr Informationen zum Verein und zur Mitgliedschaft findet man unter www.alpenverein.at.

 

Fazit:

Manchmal hat man einfach Glück im Leben – zum Beispiel, wenn man in Salzburg lebt. Das Salzburger Land ist nicht nur eine landschaftliche Augenweide, sondern bietet unzählige Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen und eine aktive Freizeitgestaltung. Während Touristen aus aller Welt stundenlange Anreisen hinter sich bringen müssen, bevor sie in den Genuss der österreichischen Bergwelt gelangen, können wir Salzburger jeden Tag spontane Ausflüge in die Natur unternehmen. Und davon profitiert sogar unsere Gesundheit! Also packt euren Wanderrucksack und probiert es einfach aus. Wir treffen uns am Gipfel – Berg heil!