Fit, fitter, am fittesten: Fünf Wintersportarten im „Helden.Check“

Fit, fitter, am fittesten: Fünf Wintersportarten im „Helden.Check“

Derzeit zeigt sich der Winter 2022/2023 von der milden Seite. Fitness-Freaks müssen daher ins Hochgebirge, ins Fitnessstudio oder auf „sommerliche“ Alternativen – von Laufen bis Wandern – ausweichen. Doch der nächste Schnee kommt bestimmt und mit ihm die Frage: Welche Wintersportart bringt dich am besten durch die kalte Jahreszeit? Wir haben fünf Klassiker unter die Lupe genommen und verraten dir, wie du körperlich in Bestform bleibst.

 

1. Skifahren

Auch wenn die junge Generation mittlerweile lieber auf einem statt zwei Brettern steht, ist der klassische alpine Skilauf noch immer die beliebteste Wintersportart. Der körperliche Ertüchtigungsfaktor ist dabei nicht zu unterschätzen, das weiß jeder, der schon mal eine Tageskarte gelöst hat, um nach drei oder vier Stunden doch einen Einkehrschwung hinzulegen. Vor allem die Knie werden stark belastet, während man Beine und Rumpfmuskulatur trainiert.

Je nach Intensität verbrennt man beim alpinen Skisport zusätzlich 280 bis 450 kcal pro Stunde. Diese Bilanz kann man mit einer Skitour noch deutlich verbessern, weil man hier die Seilbahn links liegen lässt und auch bergauf den Körper beansprucht. So oder so sollte man beim „Einser-Menü“ des Skifahrers, Germknödel und Jagatee, nicht übertreiben, sonst ist der Fitness-Effekt rasch wieder dahin.

 

2. Langlaufen

Ähnlich dem Crosstrainer im Fitnesscenter sind auch beim Langlaufen viele Muskelgruppen zugleich im Einsatz. Arme, Schultern, Beine und auch das Herz-Kreislauf-System, alles bleibt in Schwung. Kein Wunder also, dass der Loipensport mit einem Kalorienverbrauch von bis zu 800 kcal pro Stunde der Fatburner Nummer eins unter den Wintersportarten ist. Zudem ist Langlaufen gelenkschonend und das Verletzungsrisiko sehr gering.

 

3. Eislaufen

Wie bei anderen Winteraktivitäten kommt es auch beim Eislaufen stark darauf an, wie intensiv man es betreibt. Genuss-Skater, die elegant über die Eisfläche schlendern und sich dabei unterhalten, verbrennen nicht mehr als 350 kcal pro Stunde, bei ambitionierten Sportlern können es deutlich über 600 sein. Trainiert werden Balance, Reaktion und Kondition, Eislauf ist somit für viele andere Tätigkeiten der perfekte Ergänzungssport.

 

4. Snowboarden

Die Popularität des Snowboardens ist – neben dem „Coolness-Faktor“ – darin begründet, dass es leichter zu erlernen ist als Alpinskifahren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Körper weniger beansprucht wird als beim klassischen Skisport. Trotzdem kann man auch hier das Balancegefühl und Reaktionsschnelligkeit verbessern, Beine, Rumpf und auch das Gesäß in Form bringen und dabei ordentlich Kalorien verbrennen. Wer keine allzu langen Lift- und Hüttenpausen einlegt, bringt es immerhin auf 300 kcal pro Stunde.

 

5. Rodeln

Rodeln macht Spaß und wird daher oft mit einem Familienausflug oder einem Teamevent gekoppelt. Je nach Art und Weise der Ausübung kann es aber auch einen beachtlichen Trainingseffekt haben. Bei der Abfahrt sind Rumpf und Beine gefordert. Wenn man den Schlitten noch dazu nach oben zieht, ist Rodeln auch ein sehr gutes Kardio-Training. Allerdings bieten viele Destinationen mittlerweile die Beförderung mit Liften auch für Rodler an. So oder so kommt man stündlich auf mindestens 250 kcal zusätzlichen Kalorienverbrauch.

 

Fazit: Raus mit dir!

Zusammengefasst: Egal welchen Wintersport du ausübst, alles ist besser, als daheim auf der Couch zu sitzen. Neben dem Workout-Effekt ist auch die frische Luft überaus gesund. Wer sich bei Eis und Schnee raus wagt und bewegt, ist also schon mal fix ein Held.

Komplettieren kannst du deinen Helden.Check mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Denn körperliche Fitness reduziert zwar das Risiko für viele typische Männerkrankheiten, aber leider: Selbst einen Superhelden kann es mal erwischen. Wie du deinen Vorsorge-Termin vereinbarst und was du mitbringen musst? Alle Infos findest du hier.