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Grillen

Ran an den Grill – Tipps für die Männerdomäne

Wenn die Tage heiß und die Abende lau werden, erwachen männliche Urinstinkte. Jetzt ist nämlich Grill-Saison – und Gleichberechtigung hin oder her, rohes Fleisch über heißer Glut zum „Safteln“ zu bringen, ist und bleibt eine Männerdomäne. Aber warum ist das so? Was wird bei uns gegrillt? Und wie gesund oder ungesund ist die Grillerei? Wir haben nachgeforscht.

Ein Grund für unseren Grill-Drang sind wie so oft die althergebrachten Geschlechterrollen. Wir Männer sind Jäger und Sammler, jene also, die das Fleisch zur Strecke bringen und am offenen Feuer zubereiten. Natürlich gibt es das Jagen im steinzeitlichen Sinn nicht mehr, stattdessen sichern sich die meisten von uns ihr Stück der Beute beim Metzger. Nicht der Inbegriff der Männlichkeit, zugegeben – deshalb wollen wir wenigstens am Griller nichts anbrennen lassen.

Grundregeln für gesundes Grillen

Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, denn wie in unserm Blog schon öfter betont: Wir wollen niemandem den Fleischgenuss madig machen. Zumal das Hauptproblem beim Grillen nicht das Essen ist, sondern das Feuer oder noch exakter: der Rauch. Dieser ist an sich schon ungesund und wird zum ernsthaften Gesundheitsrisiko, wenn Fett oder Saft auf die Kohle tropfen bzw. das Grillgut mit Bier abgelöscht wird. Dann bilden sich nämlich sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die zum Teil krebserregend sind. Das gilt auch – noch ein chemischer Fachausdruck – für heterozyklische aromatische Amine (HAA), die zum Beispiel entstehen, wenn Fleisch zu lange und zu heiß gegrillt wird. Lass dein Essen also nicht verkohlen!

Weitere Tipps:
  • Gesundes Grillen beginnt schon beim Einkauf. Lieber mageres Fleisch als extrem fettige Stücke – auch Hühnerbrust und Rinderfilet können die Basis eines gelungenen Grillabends sein.
  • Mit Holzkohle oder Briketts entsteht weniger Rauch als mit Rohholz oder Papier.
  • Um zu vermeiden, dass Fett in die Glut tropft, eignen sich Grillschalen und Grillgeräte mit seitlichen Feuerstellen.
  • Der Rost sollte hoch genug angebracht sein, damit die offene Flamme die Lebensmittel nicht berührt.
  • Frankfurter, Leberkäse und geräucherter Schinken gehören nicht auf den Grill – die Hitze verwandelt Pökelsalze nämlich in potenziell krebserregende Nitrosamine.
  • Bei aller Fleischeslust solltest du nicht auf leichte Beilagen vergessen. Besonders zu empfehlen sind frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und Blattsalat.

Abschließend … man wagt es ja kaum auszusprechen: Holzgriller schön und gut, aber Gas- oder Elektrogeräte wären die wesentlich gesünderen Alternativen. Wir wollten’s nur gesagt haben.

 

Fit für die Grillsaison? Mach den Helden.Check

Inwieweit bist du fit für die Grillsaison? Kannst du dir das eine oder andere Steak mehr erlauben – und vielleicht zwei statt einer „Halben“? All das kannst du beim Helden.Check, einer kostenlosen jährlichen Vorsorgeuntersuchung für Männer, herausfinden. Mit unserer neuen Arztsuche findest du garantiert einen teilnehmenden Hausarzt in deiner Nähe.

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